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Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Allod

I Herkunft: germ. Wort, W. zusammengesetzt aus al (voll ganz), u. ôd (Gut, Vermögen). GrRA.4 II 3; DWB. I 238; Graff I 220. 237; Waitz,VG. II 1 S. 285; Kluge, WB.6 9; Paul,WB. 12; vanHelten,Gl. 485. - Die Ableitung der Silbe al von adal versucht Braune, ZRomPhil. 10, 266f. - Bezweifelt wird die germ. Herkunft von Müllenhoff bei Waitz, Das alte R. 278, EtWB.2 12f.
II Verbreitung
III Bedeutung. Ursprünglich: Vollgut, Gut in vollem Eigentum, freies Vermögen. Diesen Sinn hat das Wort im allg. stets bewahrt. Seine Anwendung aber hat sich im Zusammenhange mit den wirtschaftlichen u. rechtlichen Wandlungen des Vermögens mehrfach verschoben
IV Ableitungen