Lai(en)pfründe, f.

einem Laien (I) gewährte kirchliche Pfründe oder wie Laienherrenpfründe
Sachhinweis: HRG.¹ II 1353ff.
  • daz nieman gedenk, daz dhein unser vorfarer ..., kuͤnig oder keiser, dhein layen pfruͤnt in dem vorgenanten chloster ze B. ie verlihen oder gegeben haben
    1335 Böhmer-Ficker 517 Faksimile
  • 1401 SchweizId. V 1289 Faksimile
  • layen pfründ von kuchen vnd von keller
    1473 Bonelli,Panisbriefe Beil. 17
  • hat ... ein alter mann clagendt furbracht, wie kaye mat. inen vmb seiner treuenn dinst willenn ... sein lebennlang ein laiepfrundt ... zuhabenn ... vorsehenn
    1530 RTAugsbUB. II 285 Faksimile
  • 1584 Smijers,Hofmusik II 123
  • 1597 JbKunsthistKaiserh. 19 (1898) p. 14
  • 1706 Bonelli,Panisbriefe Beil. 35
  • der panist wird auch pfroͤndner, und weil er weltlich ist, leienpfroͤnder, und wenn diese leienpfrond dem unterhalt der conventualen oder den geistlichen pfroͤnden des closters gleich ist, leienherren-pfroͤnder, leienherren-pfrund, genannt
    1783 Spittler,Panisbriefe 5
  • 1784 Bonelli,Panisbriefe 3
  • die eine solche layenpfruͤnde erhalten, werden panisten, layenpfruͤndner, layenherrenpfruͤndner, provisoner, broͤdling, brodgesinnte, gebrodetgesinnte, oblati ad monasteria, praebendarius, praebendista laicalis genannt
    1784 Bonelli,Panisbriefe 4