Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Mandel

Mandel

, f., auch m. u. n.
I Bund, Bündel, Garbenstand von Heu, Getreide, Stroh uä. als Grundlage für die Bemessung von Abgaben oder die Leistung des Naturallohns; im bair.-österr. Sprachraum auch zu Männlein umgedeutet, vgl. DWB. VI 1534 und Teuchert,NlSprachr.2 232
II aus Bedeutung I entwickelt: Stückzahl (meist 15, tw. 16) für Waren (Eier, Fische, Holz) und Münzen, die stückweise verrechnet werden