Töpfler, m.

Betreiber eines Topfspiels
  • als nun der toͤpfler fuͤr einen betruͤger außgeschrien wurde, mit der beschuldigung, daß der zettel mit dem becher nit in dem sak, wie er bejahte, hat er den sak umgewendet und gewiesen, daß der zettel hinein geleimet gewesen
    Harsdörffer,SchauplLehrG.(1651) II 361
  • welche nun mit dem ja wort den gluͤkstopf verfechten, sagen I. daß es darbey redlich muͤsse zugehen, ohne ubersetzung der waaren, welche geschaͤtzet und beschrieben werden, daß so wol der toͤpfler als, der geld hinein leget, gewinn und verlust zuerwarten hat. II. daß der gluͤkstopf bestehe in kauffen und verkauffen, in dem nemlich der toͤpfler seine waaren, oder derselben hofnung, verkauffe, gleich wie ein vogler einen tag auf seinem vogelfang oder der fischer einen wurf deß netzes verkauffe, ob man nun viel oder wenig faͤngt, das ist dem zuwagen, der sein geld hinein leget, und zwar freywillig, ohne zwang, mehrmals auß geitz viel herauß zu heben, wann er nun zu seiner straffe mit leerer hoffnung abziehet, so kan er niemand die schuld beymessen, als ihme selbsten
    Harsdörffer,SchauplLehrG.(1651) II 363
  • kharten, würfel- und ander töpel spiel umb geld oder bier bei tag oder nacht soll nirgends geduldet werden, widrigens der wirth sambt denen selben spielern und töpflern der straff unterworfen sein
    um 1700 Schlesinger,Weist. I 189