Adel
Adel
als Simplex
gemeiner Wortgebrauch
in übertragener Bedeutung Adligkeit, Vollkommenheit. So in der Bergmannssprache Erzreichtum, Reichhaltigkeit einer Erzlagerstätte
als Eigenname
juristischer Gebrauch
zur Bezeichnung bestimmter Stände
germanischer Volksadel; zu erschließen aus adalingus
Lehenspersonen, Rittermäßige
in dieser Bedeutung, wie in der oben siehe insbesondere als Gegensatz zu Bürgern und Bauern
Gegensatz zu Unadel als dem nicht dem Adelsstand angehörenden Teil des Volkes
ebenso zum "gemainen man"
Gegensatz zu den nicht ritterbürtigen Freien
unter Kreuzung mit dem Gegensatz von Laien und Geistlichen zu diesen
Gegensatz zu den städtischen Geschlechtern
Herrenstand, hoher Adel
niederer Adel, Dienstmannen und Ritterschaft in einer Stadt im Gegensatz zum Herrenstand
neuzeitlicher Adelsstand, Geburtsadel und Briefadel
Freienstand im Gegensatz zum Unfreienstand
rittermäßig geborene, nicht zum Ritter geschlagene
der friesische Häuptlingsstand
Stellung, insbesondere rechtliche Stellung der dem Adelsstand angehörigen Personen, Adelswürde
vorzügliche Berechtigung
in Zusammensetzungen
bei Eigennamen, wobei Zusammenziehungen zu al- und ad-
in anderen Fällen
zur Heraushebung des zweiten Kompositionsgliedes, dann auch zur Bezeichnung der Ordnungsmäßigkeit
von hier aus in Verbindung mit Verwandtennamen zur Bezeichnung der Legitimität des Verwandtschaftsverhältnisses
zum Ausdruck der Beziehung des zweiten Kompositionsgliedes zur Herkunft
zum Ausdruck der Beziehung des zweiten Kompositionsgliedes zum Adel als Stand