Anwander, Anwänder
Anwander, Anwänder
I
Anwandacker
vgl.
Anwand (II)
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unum agrum et est vnum anewender1249 RappoltsteinUB. I 83 Faksimile (PDF)
- 1287 BaselUB. II 583
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campi qui dicuntur anewendere1290 Grevenmacher/Heymann,Arb. 41 S. 58
- 1293 Wiesloch/Würdtwein,Schönau 226
- 1346 DOrdHessenUB. II 546 Faksimile
- 1383 DChr. IV 1 S. 134 Faksimile
- 1398 BergheimUB. 66 Faksimile
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were anewänder in unsern bännen anders eeret, dann von alter harkommen ist1401 SchlettstStR. 285 Faksimile
- 1539 ArgauLsch. I 520 Faksimile
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anwinder1550 WürtLändlRQ. II 105 Faksimile
- 16. Jh. ZürichOffn. I 9 Faksimile
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über ainen angepauten acker oder annewanter farn1624 Tirol/ÖW. III 306 Faksimile
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nach Gallus-tag soll niemand mehr ... auf des andern anwander, so angesäet, hinaus zu fahren1770 BaselRQ. I 2 S. 1052 (nr. 565, V, VII) Faksimile
II
Ackerende, das ungepflügt bleiben muß
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tempore agriculture aratra eorum vicissim divertent super terras eorum coadiacentes non seminatas. si autem iam seminate sunt parcent eis et dimittent spacium, si ibi potest fieri, quod vulgo dicitur anewendere1234 WirtUB. III 338
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dem andern ohne schaden wenden und einen anwender machen1649 WürtLändlRQ. I 520 Faksimile
- 17. Jh. Ehringen/GrW. VI 281 Faksimile
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ewinder1731 WürtLändlRQ. I 92 Faksimile
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"wenn ... bei dem Ackern Furchen nach der Länge gezogen werden, und der Ackersmann durch ein Hindernis zB. ... ein hervorragendes Felsstück gehindert wird, diese Furchen weiter nach der Länge zu ziehen, und selbe nach der Breite ziehen muß, so heißt solch ein Feldfleck ein aͦniwaͦndta"oJ. Castelli 52
IV
Ackergrenzstein
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mahlsteine, anwänder oder mittelrheine, muß bey einer allgemeinen landmessung jeder aufdecken1714 HessenKassHB. VI 420