auflaufen

nd. nl. oploopen, uploepen, oplepen
I in feindlicher Absicht angehen, reizen, angreifen
  • wie eenen anderen met wille te sinen huyse bestreet oft oploop
    1229 Luyster van Brabant I 38
  • ob dikhein ufloufende dinc under uns gesche
    1301 FriedbergUB. I 65 Faksimile
  • alles ires kriges und des vflaufen, des zwischen in was
    1311 GeöArch. II 1 S. 162 [und öfter]
  • oplopent, upsate, heymelke vordracht
    1448 HildeshUB. IV nr. 686
II vorkommen, sich ereignen
II – reflexiv
III aufschwellen, anwachsen
III 1 von Kosten
III 2 von Beulen und Wunden
  • geschlagen und geworffen mal wo die aufflauffen oder wunden sein
    1541 König,Proz. 159v [und öfter]
III 3 steigen (vom Wasser)
III 4 vom Korn: aufgehen, keimen
IV mit Gewalt öffnen, aufrennen, aufsprengen (zB. eine Tür)
V sich herumtreiben
  • im lande uffgelouffen
    oJ. Breslau/NphilMitt. 28 (1927) 3