auskommen

fries. utkuma, nd. utkomen, -kamen
vgl. abkommen
I wörtlich: herauskommen
I 2 aus dem Gefängnis entlassen werden
I 2 – aus der Acht
  • swelich man mit rechte overvest wert, de ne mach der nicht uthkomen
    1227 BrschwStR. § 29
I 2 – aus dem Einlager
I 3 aus einer Herrschaft
I 4 ins Feld ziehen
II übertragen
II 1 fertig werden
II 1 a mit persönlichem Subjekt: Vorrat erschöpfen
II 1 a – mit sachlichem Subjekt: leer werden
II 1 b von Zeiträumen: ablaufen
II 1 c endigen
  • untz die gwerschaft auzchumt
    1344 Aibling/Rockinger
II 1 d mit einer Unternehmung zu Ende kommen
II 1 e deichrechtlich
II 2 aufkommen
II 2 a entstehen
  • wen die porgschafft außkumbt eintritt
    1382 MBoica XVI 452 Faksimile
  • sind zwen newe orden auß kumen gegründet worden
    1534 Bergreien 100
  • so ein feuer ohne des wierths muthwiellen ausqueme
    16. Jh. BreslStR. 99, 67
  • wo solche hohe straffen ... außkommen
    1600 MHungJurHist. V 2 S. 77
II 2 b ruchbar werden (von Sachen)
II 2 b – ertappt werden (von Personen)
  • wirt der rovber erslagen oder der deheinr die mit im vz komen sint
    um 1275 Schwsp.(L.) LR. Art. 349 I b Faksimile
II 3 überkommen
II 3 a verliehen werden
II 3 b zuteil werden
II 3 c ausgefolgt, ausbezahlt werden
  • scull et utkomen to allen sunte Mertens daghe
    1400 Geldersen 121
II 4 übereinkommen
II 5 abstammen