bannig, bännig

mhd. bennic; nd. bannich, bennich; fries. bannech. hd. Nbf. penn(i)g, panning
vgl. bännisch
  • ein freis aigen pännig machen der Gerichtsgewalt unterwerfen
    16. Jh. NÖsterr./ÖW. VIII 300 Faksimile
I
I 1 im Kirchenbann befindlich
I 2 durch angedrohten Kirchenbann gesichert
I 3 durch den weltlichen Richter verbannt
II unter einem Banngebot stehend, verboten, geboten
II 1 pännings wasser der Herrschaft zum Fischen vorbehalten
II 2
  • ain federspill, das dann pännig [andere Lesart paumig] ist
    1534 NÖsterr./ÖW. VII 332 Faksimile
  • aichorn, rebhüner, stainhüner sint pännig [der Herrschaft zur Jagd vorbehalten]
    oJ. NÖsterr./ÖW. VII 35 Faksimile
II 3
  • ein freis aigen pännig machen [der Gerichtsgewalt unterwerfen]
    16. Jh. NÖsterr./ÖW. VIII 300 Faksimile
  • haushölzer pännig machen [Bauernwald der Herrschaft unterwerfen]
    1752 Greneck 295 Faksimile
II 4
  • khrautgärten von der fasten an bis auf Martini ... unverhinderlich pännig gehalten werden
    1601 MHungJurHist. V 2 S. 94
II 5 bennighe dage Feiertage
II 6