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Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Buppapper

Buppapper

herumziehender Krämer, der seine Waren durch Ausspielen anzubringen sucht
  • man soll kein bippaper sin spil triben lassen
    1543 MittFürstenbArch. I 340
  • man soll auch die pippapper, nestel- und würfelkrömer weder uf wochen- noch jahrmärkten ire würfelspiel nit treiben lassen, sonder einen jeden darvor warnen, bei verlierung seiner wahr, so er mit sich tregt
    1607 MittFürstenbArch. II 841
  • folgende personen haben jedes tags, wann sie, auff obrigkeitliches erlauben, feil haben, oder agiren, neben einem kreutzer vom einnehmenden gulden, ohnnachlaͤßlich zu reichen, nemlichen: ... dergleichen puppapper fuͤnffzehen kreutzer
    1679 Reyscher,Ges. XVII 1 S. 248
unter Ausschluss der Schreibform(en):