Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): (Diebde)

(Diebde)

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hier auch die Formen, die germ. *þiubiþƀō voraussetzen; mnd. def(f)te, deifte, dief(f)te, dufde, duf(f)te, duifte, duyeffte, dyfft; mhd. dief(f)te, diept, diubde, diufte, dufchte, du(y)fde; schweiz. tu(i)bde; fries. thiubda, thiuchda, -ta, thiuft(h)e, thiuvede, -the, thiwede, tiefte, tiuchte, tiuftha, tyeffte; ags. ðiefðe, þeofðe, þyfde 

I das Gestohlene, Diebsgut
  • þæt ... þeof nyte, hwær he þyfþe befæste, þeah he hwæt stele
    962 Liebermann,AgsG. 210
  • so we eenen dief vaet toe hoele en to horne en de bloedige diefte by em nemet
    1250? (Hs. 1532) Langewold 1250(R.) 367
  • is mir deivis dufde also leif, bruche ich si mit, ich bin deif
    13. Jh. KölnChr. I 67
  • worde auer genich pant anghesproken vor dufte efte vor rof
    1337 MecklUB. IX 30
  • 1350 DortmStat. 71
  • wie steelt eens ende anderwerf, die selmen derdewerf hangen, al ware die diefte minre dan eenen olden scilt
    1398 Schwartzenberg I 286
  • we düfte efte rofgut entegen nimt
    14. Jh. Bunge,Rbb. 121
  • hussokincge don ... van dufte weghene
    14. Jh. Nowgorod(Frensd.) II 19
  • diefde off roiff, die men onder eenen vindt
    15. Jh. CleveStR. 34b
  • werthat tha thiuchta bute huse efunden, sa istio bota thrimen furdel
    oJ. FivelgoLR. 129
  • rechte also alse mi [men] enen dive sine difde op den hals bint
    oJ. MnlWB. II 154
  • huasoe mit tiefte woerde bighinsen
    oJ. Richth. 431
II Diebstahl als Verbrechen
unter Ausschluss der Schreibform(en):
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