1dieblich

I diebartig
  • ir zihet ane not mich dieplicher dinge
    um 1230 HeinrTürlinCrône V. 4410
  • we se vullen brachte ore dufliken sinne
    14. Jh. EberhardRChr. V. 605
  • so wehre er auch von wegen solcher bösen dieblichen verhandelung, kirchenbruchs unde raubs mit dem rathe ... zu leib und leben zu straffen
    1565 MagdebSchSpr.(Friese) 329 Faksimile
  • [wenn] in demselbigen hauß ... durch den ... aufgenommen bestandman was triegliches, diebliches oder sonst fräfenlichs geschicht
    1585 ÖW. I 162 Faksimile
I – diebliche Sache Diebstahl
  • off een man ene oderem op claghet om raeff ende wyeld, off om tioeflicke sacke
    1450 Richth. 512 Faksimile
II dieblich sein als Diebstahl gelten, anzusehen sein
III diebliches Gut das jemandem oder von jemandem Gestohlene, Diebesgut
IV diebliche Wehr unehrliche Waffe
  • komen czwene uff eynen wege czu samene, so daz eyner den anderen wunt, eyner met eyme swerte, der andere met eyme messer, der das messer hat, der sal ieme bessern der daz swert hat, wen daz messer ez duplich were
    1390 SspExtrav. 244 Faksimile
  • wenn das messer ist eyn duplich mort [lat.: furtivam et occultam ... mortem]
    14. Jh. Weichb.(Dan.) 147 Faksimile
  • GlWeichb. 400 Faksimile