Dorfstatt, Dorfstätte

I Platz, wo ein Dorf (oder eine Hofstätte) steht oder gestanden hat
  • die öden dorffstet, die nymant dieweil stift
    1316 MBoica IV 465 Faksimile
  • ansprach an den vorgenanten guten ze der W. und allen dorfsteten und dörffern, die dar zu gehörent
    1348 MZoll. III 175 Faksimile
  • mit allin lenen, de to deme slote, dorpen unde dorpsteden horen
    1378 MansfeldKlUB. 546 Faksimile
  • gegeven ... den broderen ... de dorpstede tho M. tho ewegen tiden tho bezittene
    1402 OstfriesUB. I 160 Faksimile
  • gelegen N.N. ... dat dorp und di dorpstede ... tho ein (rechten erfliken lhene)
    1447 BrandenbSchSt. I 14
  • nutzung an etzlichen gerichten, jährgülden, ..., dörffern, dorffstetten, mühlen, teichen
    1479 QuedlinbUB. II 10 Faksimile
  • so chundents auch, das die von W. die dörfstat dacz dem E. [schon 1286: villa inculta in E.] meinem herren ... ze unrecht vor habent
    15. Jh. NÖsterr./ÖW. VIII 960 Faksimile
  • eine dorfstadt R. genandt, so L. Sch. zue L. inne hat, zinset
    1590 MansfeldKlUB. 103 Faksimile
  • in der verkauften dorfstedte und feldtmarke R.
    16. Jh. BrandenbSchSt. IV 28
  • wuste dorfstettenn
    16. Jh. Preußen (Hzgt.)/QBöhmBrüder 88
II Dorfbewohnerschaft (verschrieben für Dorfschaft?)
III "freier Platz im Dorfe, eigentlich Gemeindeland"