Erkoberung

I zu erkobern (I 2): Errungenschaft, Erworbenes, Zugewinn; insb. in Bezug auf das Vermögen
II zu erkobern (II 2): (gerichtliches) Zuerkennen, Zusprechen von etw., auch das hierdurch Zuerkannte
  • gienk her J. ... vur gerichte unde gap ... dem bischof ... sine clage wider unde alle die erkoverunge wider, die er uf den hof erkovert hete
    1286 MGConst. III 558 Faksimile
  • so man imme mit gerichtz herkoberung wysen wil
    1472 SchlettstStR. 361 Faksimile
  • biß ime an sine erkoberung ein genugen beschicht
    15. Jh. OppenhStB. 197
  • wer ... der erst ist mit seiner erkoberung ..., der soll von erst bezahlt [werden]
    1503 SchlettstStR. 647 Faksimile
III zu erkobern (III): Wiederherstellung von etw.