Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Farrstier

Farrstier

Zuchtbulle
bdv.: Farren
  • wan ain dorfmaister gesezt wirt oder ist, so soll er erstlichen fragen, was ainer erbaren nachtperschaft mainung sei von wegen des pfarsstiers, den die den zechent einnemben [stöllen] mießen
    1534 Tirol/ÖW. V 62 [hierher?]
  • soll ain ieder mair schuldig sein, zu halten reverender ain pfarrstier und ain perfack, damit die gmain genuegsamblichen versorgt ist
    1576 (Hs.1734) Tirol/ÖW. IV 222
  • zudeme soll auch keinem alpgenossen, wer der wäre, einiche schaf, noch geheilte farrenstier oder ungeschnitten roß, das über 2 jahr alt, in bemelte alp zu haben ganz und gar nit vergont noch zugelassen werden
    1578 Vorarlberg/ÖW. XVIII 383
  • auch öffent si, das der widem einen pfarrstier soll haben und der mairhof einen schweinper, davon nemen si den vich-zehent ein
    1653 Tirol/ÖW. III 358 [hierher?]
unter Ausschluss der Schreibform(en):