Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Freibauer

Freibauer

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von bestimmten Diensten befreiter Bauer
  • solst auch inen, den ambtßknechten, über die lanndßordnung nit gestatten zůuiel frey oder pradpawrn zůhaben
    1531 LaijischeAnzeigung Bv
  • vonn dieser wacken hadt F. einen freypauren genommen; derselbe hadt 1 haken landes
    LivlSchwedLRev. 1601 498
  • drei kirchenschreiber, ... zwei freibauren, ailf erbbauern
    1619 CDSiles. 27 S. 254
  • die frey-bauren müssen egen, wann die teiche besäet werden
    1680 SchlesDorfU. 314
  • freye leuth, die nichts anders, als die gemeine land onera tragen, zuweilen von ihren ligenten gründen recognition-gelder entrichten, im übrigen von aller dienstbarkeit befreyt, dergleichen in Schwaben vnd anderen orten zu finden, vnd frey-bauren genennt werden
    1687 FinsterwalderObs. II 348
  • daß unsere bis hiezu leibeigen gewesene in vorbenandten aembtern befindliche bauren, fortmehro nicht anders, als frey-bauren angesehen ... werden
    1719 CCPrut. III 352
  • die bauern auf den kgl. gütern sollen hinfort als freibauern angesehen werden
    1749 SchwäbWB. II 1721
  • 1755 Hellfeld II 1668
  • die freisassen oder sogenannte freibauern sollen in Böhmen von zweierlei gattung sein: einige sind weder für ihre person, noch wegen der gründe einiger obrigkeit unterthänig; andere haben sich nur von der leibeigenschaft losgekauft, sind aber mit den gründen, wenn sie solche auch eigenthümlich besitzen, dem dominio unterthänig
    oJ. MittDBöhm. 14 (1876) 147
  • Gutzeit,Livl. I 296
  • Gutzeit,Livl. Nachtr. I 285
  • Riedel,Brandenb. 1250 II 633
  • W.Wittich, Die Frage der Freibauern/ZRG.2 Germ. 22 (1901) 245-353
  • K. Weller, Der freie Bauer in Schwaben/ZRG.2 Germ. 54 (1934) 178ff.
unter Ausschluss der Schreibform(en):