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Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Freieigen/freieigen

Freieigen

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I Allod, freies Eigentum
II
Freidorf
  • H. ist ein frei aigen, wird darumb ein frei aigen genant, wiewol es nicht robathfrei ist, weiln wann ainer käme der 32 pfunt hette soll man ihme frei ablassen, der sich aber ... so fromb und erbar wäre herziehen wollte, den soll man aufnemen
    17. Jh. NÖsterr./ÖW. VII 68
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freieigen

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I
  • vry eyghin [landt]
    1350 CartLouisdeMale II 119
  • frei aigens guet
    1374 SPöltenUB. II 155
  • 1381 Ennen,QKöln V 349
  • een vryeyghen erve in gerechten eygendoem
    1382 Grafenthal UB. nr. 238
  • zijn vrij eyghen goed
    1419 CoutBruges I 483
  • ihr frey aigen gütel
    1450 Indersdorf I 315 (nr. 777)
  • seynd die güter dem hertzogen freyeigen verfallen
    1530 Prausnitz,Feuda extra curtem 129
  • ein freie eigen forwerk
    1538 ErbregSontra f. 88
  • geben die rechten ... nicht zu, daß die seithen-erben in denen frey-eignen gütern über den zehenden grad erben sollen
    1550 Walther,Tract. I 18
  • denen ... eheleuten solle ... erlaubt sein ihre fraisaigenen gueter fur einander zu verpfenden
    1573 NÖLTfl. II 14 § 1
  • des closters frey eigen ghut
    1591 DrübeckUB. 252
  • ihres abgeleibten vaters verlassen freyeigenes haab und gut ... erben
    1729 CAustr. IV 541
  • 1808 Weber,Lehnr. II 29
  • is H. vortyden ein frei eigen land und allodium gewesen
    oJ. NrhAnn. 58 (1894) 111
  • MnlWB. IX 1327
II
II 1 vollberechtigt
  • daß sie rechte frieigen herrn uber alle ire hube, gute und lehen sin
    1400 Würzburg/GrW. VI 85
II 2 Gegensatz zu leibeigen (I) 
  • nit aigen, nit leibaigen, hat kein leibherren, ist seines leibs frei, seines leibs freieigen, seines leibs eigen, leibsfrei
    1559 WürtVjh.2 5 (1896) 57
II 3 "von Leibeigenen, die in Beziehung auf Erwerbung des städtischen Güterrechts frei sind?"
  • das kayss. schultheissen ampt ... zu H. ... hat vil leibaigner menschen, die also gefreyet, das man sy in allen stetten zu burgern annimbt, unangesehen das si in das schulthaissenampt keren, welches man sonnst keim leibaignen zugibt oder zu burgern annimpt, sie seyen dann freyeigen 
    oJ. SchwäbWB. II 1723
III unabhängig, selbständig
  • ordenlich richter sein, die do haben hohe oberkeit vnd frey eigen gerichtzweng, als bapst, kayser, künig, ertzbischoff, churfürsten, fürsten
    1523 Köbel,GO. 11
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