Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Freispfand

Freispfand

automatisch generierte Links zu anderen historischen Wörterbüchern:
Leibzeichen, Corpus delicti
  • ein fraißpfand oder span von des entleibten cörper oder missethäter thor abgenommen
    1676 H. Linck, T.V. Schubart, Centenam, vulgò Zent-Recht (1676) 39
  • de vestis parte sanguinolenta in testimonium homicidii et criminalis jurisdictionis tesseram, aliquid abscindit, so fraißpfand genennet wird
    1676 H. Linck, T.V. Schubart, Centenam, vulgò Zent-Recht (1676) 39
  • 1738 Hayme 174
  • da eine obrigkeit einen entleibten besichtigen, wunden und stich abmessen, vnd in signum meri imperii dieselbige maß und kein anderes freisspfand von dem leib oder kleidern hinweg nehmen läßet
    1758 Haltaus 485
  • habe sich ein innwohner zu Obern S. ... in seiner eigenen schewren selbst erhenckt, davon er [zeug] neben andern auß befelch dessen von S. ein fraiss-pfandt nemen helffen, nemblich zwo oder drey kanten, vnd ein tischtuch, das hab seine [dess erhenckten] witfraw ... vmb ein gülden wiederumb auß der zennt gelöst
    1758 Haltaus 485
  • ain fraischpfand, namlich ein altes wammes ... holen laßen
    oJ. Cramer,Neb. 56 S. 113
  • ain brodtmeßer zu ainem fraischpfandt geholet
    oJ. Cramer,Neb. 56 S. 119
  • GrRA.4 I 240
  • GrRA.4 II 511
  • Schmeller2 I 827
  • Zinkernagel 524
unter Ausschluss der Schreibform(en):