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Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Fundgrube

Fundgrube

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Grubenfeld, das den Fundpunkt, insbesondere den ersten auf einer Lagerstätte, einschließt; später Grubenfeld überhaupt
Sachhinweis: Veith,BergWB. 208
  • wir verleihen ... in ... und jren gewercken ... die erste funtgruben an denselben bergwerch: also das sie die nutzen und niessen, wie ... ertzt bergwerchs, und der ersten funtgruben recht und gewonhait ist
    1437 Pez,Cod. III 216
  • ein leen schal hebben 13 groven, 6 vor sik vnde 6 to rugge, de vuntgrove de dritteynde, vnde de middelste, vnde dar he erst in sleit, dat is de vuntgroue 
    1456 Niedersachsen/GrW. III 266
  • soll ... die selbig funtgruben vier lehen haben, und ain yeglich lehen 7 klaffter
    1475 Lori,BairBergr. 102
  • wann ainer ain fundgruben an ainem gepirg enphahen wil, dieselb fundgrueben sol haben 4 schnuer und 2 schermpau
    1486 Görz/ZBergr. 48 (1907) 500
  • funtgrube 
    1491 AussigUB. nr. 328
  • 28 lachtern in die lenge unnde 7 lachtern in die quire: das heist unde ist ein lehen noch bergrechte, item 3 lehen eyn funtgrubenn 
    1500 FreibergUB. II p. 23
  • 1516 Zycha,BöhmBgr. II 501
  • 1532 SalzbBergO. 6r
  • 1536 WeilmünsterBO. 497
  • ein lehen ist 7 lachtern, 2 lehen ist ein wehr, 3 wehr ist eine fundgrub 
    1539 Bergwb. Kap. 10
  • ein fundgrub ist die erste zeche auf eynen newen gang und hat 3 wehr
    1539 Bergwb. Kap. 10
  • 1553 FerdBO. Art. 26
  • fundtgrube = caput fodinarum, et area capitis fodinarum
    1557 Agricola
  • 1559 Nahmer I 144
  • 1673 Span,Bergurthel 12
  • 1673 Span,Bergurthel 87
  • 1722 Beier,HdwLex. 134
  • fund-gruben, oder gruben, bey welchen man, da ein neues berg-werck aufkommt, angefangen
    1728 Leu,EidgR. II 109
  • solle einer fundgruben 50 klafter stehenden saiger und 50 klafter scherm ... aber ewiges gebürg zugestanden seyn
    1731 VorderöstBO. Art. 11
  • DWB. IV 1, 1 Sp. 540
  • Göpfert,BergmSpr. 28
  • ZWortf. 2 (1902) 73
unter Ausschluss der Schreibform(en):
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