gedeihen

I
I 1 vorankommen, erfolgreich sein
  • on ealdormannes huse ... oððe on oðres geðungenes witan
    695 Liebermann,AgsG. 90
  • gif ceorl geþeah, þæt he hæfde v hida ... wæs he ... þegenrihtes wyrðe
    1060 Liebermann,AgsG. 456
  • das eyne [kint] gedeyet, das andir vortirbet
    um 1400 MagdebFr. I 7, 21 Faksimile
I 2 heranwachsen
I 3 erwachsen
  • dat ... desse ... vorsoninge vnde ewige frede twisschen deme ... fursten ... unde uns ... gedigen moge
    1456 DithmUB. 59 Faksimile
  • da ... mängel vorfallen würden, derhalben ... beide fürsten in neue zusprüche gegen einander ... gedeien muchten
    oJ. Sachsse,MecklUrk. 235 Faksimile
II mit Dativ: zukommen, zuteilwerden
II 1 allgemein von Rechts wegen; Recht
II 2 näher bezeichnet
III vor ein (Schieds-)Gericht kommen
  • des wordin die radlude zweynde und [es] gedeich an den obirman, der gab uns sine sprache beschriben
    1331 WetzlarUB. I 481 Faksimile
  • so ich mit einem andern ins recht gedeye, darumb soll ich friede und recht geben
    1611 StolpStat. 262 Faksimile
IV hinreichen
  • da auch der wein zur schäzung gedigen mechte, solt er in billichen wehrt in gelt geschäzt werden
    1614 NÖsterr./ÖW. VIII 639 Faksimile