Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Gestreu(de)

Gestreu(de)

  • nimant sall ... hauw adir gestroede füer zu nahe lege
    1455 KahlaUB. 93
  • item so ainem ausslender auss dem aigen ein guet erblich zuesteth, so soll er kain getrait oder gestreb aus dem aigen füeren sonder in die güeter bringen
    16. Jh. ÖW. IX 204
  • da er [der Lehnsherr] solchen mit dem kern gelehnet, dass derselbe, wer an selben viel giebt, auch des gestreuhes der nächste seyn solle
    1620 Breidenbach 90
  • geströde 
    1738 Hayme 155
  • was bedarf ein solches gut geströthe bis zur erndte
    1798 JbGoetheG. 6 (1919) 205
unter Ausschluss der Schreibform(en):