geteidingen, geteidigen
geteidingen, geteidigen
I
I 1
etwas abmachen, durch Unterhandlungen erwirken
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möhten wir aber nüt naher mit ir getedingen noch übereinkomen1371 FürstenbUB. II 291 Faksimile
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waz wir ie getaidingen dar uf und gereden mochten, daz si chainen man uf aller der werlde niht nemen wolde14. Jh. ZFerd.¹ 7 (1832) 211
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hebben die dry katsteden geen recht up der weiden van Luttingen, sie en konnen dat gededigen mit dem haffhern1410 NrhAnn. 92 (1912) 114
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sal miin heere van U. bezien off hii dair ijet beters tusschen gededingen can1413 UtrechtRBr. I 237 Faksimile
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ufft he allsulliche vrede unde richtunghe gedeydinghen und machen kone1428 LübUB. VII 89 Faksimile
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mochten myne gnedigen hern enichirleie fromens mit den slosse und stat geteidingen1432 BrüxStB. 96 Faksimile
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wer die lechen koufet, dem sol der probst si lichen unschädlich an sinem erschatz, mach der leman nit bas getädingen15. Jh. Offnung von Fluntern/ZürichRQ.¹ 145
I 2
verabreden
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[der Herzog hat sich mit des Königs Tochter] ingelassen und si der hilich gededingt1541 JülichLTA. I 343 Faksimile
I 3
mitwirken
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daz haben geteidinget unde sint ouch gezuge F. von W. und H. von R.1362 MansfeldKlUB. 448 Faksimile
I 4
abhandeln, sich lösen
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mag er die busse nit han ... so sol man im die hand abslahen ob er nit anders getädingen mag an geuärde1385 SchaffhStR. II 8 Faksimile
II
klagen, prozessieren
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ist min reht so guot hier an, tuot mir daz lantreht, alse ez sol, ich geteidinge wol1210 GottfrStraßb. 11046
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dy czwu personen habin sich begabin und vorwillet beyde mittenander ... nymmer mer vorwert czu getatigen noch czu clagyn umbe das gelt1426 PosenStB. I 159 Faksimile
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solt ich getegedingen baz [sollte es mir besser ergehen] dan mine helfaereoJ. Lexer I 942 Faksimile
III
jemanden vor Gericht laden und ihn verurteilen
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nicht wan vmb drei sache enmag der herre getaidingen seinem purger; ob er sich vertriwet gegen im oder ob er die purch da er purger ist aswich tůt, oder ob ein purger auf den andern chlaget vmbe purchlehenum 1275 DspLehnr. Art. 255 Faksimile
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daz man di pfenninge bese, ab si also sint, daz man im zu rechte mite muge geteidingen an sinen gesunt, oder waz darumme recht sium 1300 FreibergStR. VII § 4 Textarchiv: FreibergStR. VII
IV
werten
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hat der clegir die wunden mit geruffte kamphertig nicht geclayt zo mogen die wundin nicht hoer geteydingin wenne vor eyne blutrunst1. Hälfte 15. Jh. Dresden/Wasserschleben,Samml. 137 Faksimile