Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Gewann

Gewann

, Gewanne

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I Grenze, Grenzstreifen
  • das ich ... verkauft ... han ... ein wiesen und ein eckerlein ... mit allen ... zugehörungen ... der gewonnen nicht außgenommen
    1457 BayreuthStB.2 55
  • des hoiffs vurs. artlandt zo reichten zijden doen braichen, sturzen ... und in synen reichten foeren, pelen ind gebuirligen gewanden unverkurtz seen
    1496 SPantaleonUrb. 476
  • ist es aber ain stain auf ainer gwent, der an gefehr nit mag ausgraben werden, ist das wandl 5 pfunt pfening
    1524 NÖsterr./ÖW. XI 177
  • es sich ... begäbe, daß er ... über ander zwaier gründ zu seinem land fahren miesste, so soll er den rain oder die gwandten miten under die deixl nemben
    1671 ÖW. I 95
  • wo er aber auf ainer gwandten fert, so soll er auf ainem theil fahren als auf dem andern, bis das er auf seine gründ kombt
    oJ. GrW. VI 150
II Acker
  • terrae arabilis 50 pro prima cultura vulgariter dicta gewande situati sunt
    1367 SGereonUB. 434
  • E.v.P. hat empfangen ein wisen ... ein tagewerk wisen ... und zwen gewent an dem wissenpach
    1398 QFürstentBayreuth II 192
  • hat das closter etzliche gewende unnd stucke acker, welche mhan besehet uber winther
    1542 FreibergUB. I 517
  • P.S. gibt den weeg vom M. so lang alß sein gwandt ist
    1651 WürtLändlRQ. I 7
III Flur
  • ulterius in eadem gewanda quintum ... agri
    1305 DOrdHessenUB. II nr. 74
  • in eadem gewanden duo iugera
    1310 SpeyerUB. 109
  • waz si buvent in der mark zu W. und in welheine gewende, da sollent si sezzen uffe irn eit uffe einen morgen alse uffe den andern
    1323 Weinheim 386
  • haben nit gleiche morgen, alsso dass einer so viel ruthen hab als der ander, sonder werden ihre morgen nach gelegenheit der gewonden gemessen
    1557 Wiesloch 718
  • hait mein herr zu E. als grontherr macht desselbigen gut zu jeder gewannen einen morgen zu nehmen
    1593 GrW. II 274
  • dat die hoiff zo E. ... in rechte, in acker, in pensien und in gewonten is gelegen, als herna geschriven stet
    oJ. RhW. II 1 S. 86
IV Flächenmaß
  • tun kunt umb die vier gewanten akchers gelegen undem dem Gyebisperg
    1376 SPöltenUB. II 185
  • dem pawhof daselbs, darin gehören 96 gwanten akchers in alle veldt
    1435 Inama,WG. III 1 S. 178 Anm. 4
  • wer den wasserfluss mit harr wolt engen, der schol das thuen ein gebanten von dem dorf
    1450 NÖsterr./ÖW. VIII 201
  • von dannen hinauf an die alt wühr durchauß zu ganzem wasser ungevärlich ain drei quanten aker lang
    1595 NÖsterr./ÖW. VIII 723 Anm.
  • soll die partei underschiedlich anzaigen wievil der weingarten viertl, der äckher joch, der wisen tagwerch und der gehülz gewanten sein
    1599 NÖLREntw. I 33 § 32
  • wer ainen grasigen rain ainer gwanten lang auseedt
    16. Jh. NÖsterr./ÖW. VIII 505
  • einem jeden robotzug eine täglich gewisse abmaaß und arbeit von so viel beet, gewänd oder klaftern ... anzuweisen
    1738 Grünberg,Bauernbefr. II 32
  • Die Tabener gehöfterschaft besaß eine ausgedehnte lohhecke, die in 15 gewanne oder hiebe eingeteilt war, von denen jedes jahr eine gewann ausgebeutet wurde 
    oJ. Pelser-Berensberg,ARh. 62
  • eine meile soll von recht haben 60 gewände, eine ... gewände 60 ruthen und eine ruthe 7 1/2 ehlen
    oJ. Scheidt,Bierbr. 12
unter Ausschluss der Schreibform(en):
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