gezweit

I von Geschwistern: halbbürtig, aus verschiedenen Ehen
  • brudere unde sustere nemt ires ungetveider broder unde süster erve vor den bruder unde vor die süster, die getveiet von vader unde von muder sin
    1224/35 (Hs. 1369) SspLR. II 20 § 1 Textarchiv: SspLR. II 20
  • vngezwaieter prüder chint sint ... geleich nahen dem gezweiten prüdern an dem erbe ze nemen
    um 1275 DspLR. Art. 121 Faksimile
  • 1. Hälfte 14. Jh. GoslarStat. 2 Faksimile
  • es ist bey vnns ... P.F. ... vorstorbenn, vnnd hot noch sich gelassen etzliche erbeguter ... dorzw sein ehelich weib mit gezweyten kindern von zweien weybern
    1526 Neumann,MagdebW. 211 Faksimile
  • 1567 ZittauStR. 120 Faksimile
  • ist einer gestorben, der do nach sich gelassen hat zwei bruder, einen vngezweiten von vater vnnd von mutter, den andern vngezwait von dem vater aber gezweit von der mutter
    16. Jh. Wasserschleben,SuccO. 169 Faksimile
  • der gezweyte bruder
    1722 SiebbLRKomm. 213 Faksimile
  • MnlWB. II 1769 Faksimile
II von Besitztümern; abgesondert
III unentschieden, bei einer Abstimmung
  • da sagten die verordneten walherrn, geb er sein stimm hertzog Friderichen, so würd die wal gezweyet
    oJ. DWB. IV 1, 4 Sp. 7249
IV entzweit
  • scepen ende borchmans binnen Stenvorde wonachtich synt ein tydtlangk getwigett und unwillig gewest
    1499 Münster/DWB. IV 1, 4 Sp. 7248
V verschieden
VI vom Ferkel: entwöhnt von der Muttersau
  • pullus et 1 porcus, qui dicitur getwiget svin
    1300 XantenHebeR. 53