gutheißen

zustimmen, anerkennen
  • die theilung bestättigen und gutheissen
    BernGS. 1615 Bl. 150 Faksimile
  • mit iren deliberationen und ratschlüssen confirmiert, ratifiziert, bestätet und guotgehaissen
    1633 Graubünden/GraubdnRQ. II 101 Faksimile
  • solche unserer stadt freiheiten articulariter ... gut gehaissen und in ihren würden lassen verbleiben
    1649 MHungJurHist. V 2 S. 219
  • approbiren und gutheischen
    1681 TrierWQ. 591 Faksimile
  • dem herren fürsten wird dieses mitgeteilt und von demselben gutgeheissen und unterstützt
    1729 SchrBodensee 28 (1899) 104 Faksimile
  • der angenommene [Rekrut] empfängt vom tage, daß er zu Bonn gutgeheissen, von denen accordirten und zurückgebliebenen geldern die zinsen
    1794 Wittrup,RheinbergRG. Qu. 85 Faksimile
  • das versprechen unter privatunterschrift, wodurch eine parthie allein sich gegen die andere verbindet, ihr etwas bestimmtes an geld oder geldeswerth zu geben, muß ... außer seiner unterschrift den beysaz gut oder gutgeheissen ... enthalten
    BadLR. 1809 Satz 1326 Faksimile
  • DWB. IV 1, 6 Sp. 1430

Gutheißen

Billigung, Zustimmung
  • auf abhörung und guetheissen ainer ... gmain ... aufgericht und bestät
    1589 Tirol/ÖW. V 78 Faksimile
  • wie ihm solches vom capitel beywesend des land-commenthurs auf guthaißen des maisters verordnet wird
    DOrdStat. (1606/1740) 114 Faksimile
  • mit consens und gutheissen meiner ordentlichen obrigkeit
    1610 Wehner,HofgRottw. 83 Faksimile
  • uff ervolgend unsere ratification, belieben und gutheißen
    1624 SchlettstStR. 226 Faksimile
  • nun aber aus guetheischen der gemeinden, weilen die alte schriften verschlißen und veraltet, wider erneuert und ... abgeschrieben
    1655 RhW. II 1 S. 268 Faksimile
  • ohne eines ehrsamen rahts wüssen, willen und gutheissen
    1721 SGallenErbr. I 4
  • DWB. IV 1, 6 Sp. 1430
Schuldanerkenntnis
  • ist die von dem inhalt der urkunde ausgesprochene summe von derjenigen verschieden, die in dem gutheissen ausgedruckt ist, so wird die geringere summe für die richtige angenommen, selbst wenn die urkunde und das gutheissen durchaus von der hand des schuldners geschrieben wäre
    BadLR. 1809 Satz 1327 (S. 355) Faksimile