Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Handeisen

Handeisen

, Handeiser

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I glühendes Handeisen bei der Feuerprobe des Gottesurteils
  • alle de jenne, de na desseme daghe dat hantisern dreghen willen ofte schullen, de schullen dat dreghen vp sin vulle mael van der enen tunnen in de andere, we des nicht en deyt, de schal siner sake neddervellich wesen
    DithmLR. 1447 § 240
  • dat men Aliden voirsz. andwingen woude een handyser te dreghen, daer se ... qualiken an gheloghen hebben
    oJ. MnlWB. III 128
  • we een gloiende hantyser an tastenn will, die sall synn misse horen, end hy sall dat sacrament vntfangen
    oJ. Richth. 405
  • vanHelten,OstfriesLex. 182
II Handfessel
  • fueszeisen und hanteysen 
    1456/67 Hartlieb 51
  • es soll kein officier noch soldate ... den gottesdienst versäumen; ... die gemeinen [werden sonst] mit dem hand-eysen gestraffet werden
    1655 Lünig,CJMilit. 1141
  • er schol yn [den zahlungsunfähigen Schuldner] halden weder yn kelde noch in hicze yn aym hanteisen 
    oJ. Jelinek 344
  • een handysere metten slotte daer toe an enen stoc int blochuus up den steen
    oJ. MnlWB. III 128
III Trinkgefäß
  • [sich vom schmalen Zehnten loskaufen] mit enen hantyserne 
    1331 InvNichtstaatlArchWestf. Beibd. I 316 [hierher?]
  • ys ydt nha beerbrucke recht, so secht de schwaren: "her dyckgreue, wylle gy dat ordel weten", he schall dat wydden myt dem grotesten handtiseren, dat ym lage vmme geydt; dat schal he [der gegenüber dem Deichgraf Ungebührliche] vor dem dyckgreuen vnde synen schwaren blodthouet vnde kneboyeth vth dryncken
    1599 Gierke,DeichR. II 387
  • Detlefsen,Elbmarschen I 339
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