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Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Heergeräte

Heergeräte

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Kriegsausrüstung; wie Heergewäte 
  • wenn nicht swert mogen noch spynnel mogen in der stadt sind, die billich noch der siptzal heergerethe adder gerade nemen
    1470 AltenburgStR. 362
  • das die gogräuen macht gehabt vber die ... heergerethe oder heerwethe zu erkennen
    1591 Spangenb.,Adelsp. I 322
  • was ... heergerethe ... in der stadt vorstierbet, hat derselbe vorstorbene mann keinen schwertmagen in der stadt ... so sol es der rath aufs rathhaus nehmen
    16. Jh. BreslStR. 103
  • dass demselben [Amt] in dergleichen fällen das heergeräthe ausser dem vierdten teil, so dem amtsrichter gehörig, heimfället
    1605 CAug. II 7
  • das heergeraethe an den nechsten schwerd-magen
    1619 KolditzStat. 239
  • daß dem schwerd- und spielmagen, so wegen des weiteren grads zu dem erbe nicht kommen koennen, nachfolgende nahmhafftige gerade oder heergeraethe gegeben werden
    1662 Querfurt 168
  • verzeichnus des heergereides 
    17. Jh. LippstadtStR. 82
  • von denenjenigen erben, welche die gerade und heergeräthe bekommen
    1732 Klingner I 421
  • 1750 Klingner I 190
  • heergeräthe verläßt nur eine person männlichen geschlechts dem nächsten anverwandten von männlicher seite und männlichem geschlechte
    1794 PreußALR. II 1 § 503
  • mannspersonen, welche notherben haben, dürfen nur über ... ihr heergeräthe ... verfügen
    1827 BernCGB. 553
  • Das Statutarecht der Städte des Herzogtums Alt-, Vor- und Hinterpommern (1836) II 1 § 67 und 73
  • Klatt, Heergewäte/Beyerle,Beitr. II 2
unter Ausschluss der Schreibform(en):