heimsetzen

I anheimstellen, überlassen
  • doch sezen wir das unsern gnädigen herrn geordnet und sein rätten heim, ob sein gnad den fürschlag ungefreid und ungezechent dem bergwerk zu hilf oder ob er frohn und zechent darvon nemmen wollen
    1449 Worms,SchwazBergb. Art. 36
  • sol sölicher span zu erkantnis aines ersamen stat vogts und rats gestelt und heimgesetzt werden
    15. Jh. GraubdnRQ. III 170 Faksimile
  • das wir seinen gnaden haimsetzen, zuerst lassen erkennen, ob die gepew vor der rechtfertigung der hoptsach söllen werden niedergelegt
    1499 Nürnberg/UrkSchwäbBund. I 396 Faksimile
  • haben wir ... vff vertruͥwen vbergeben vnd heimsetzen des genanten von H. zu hinlegung obbemelter spän vnd zweyung
    1504 ArgauLsch. I 207 Faksimile
  • will solches ... dem richter zu seiner erkantnus heimbgesetzt haben
    1507/32 BambCorr. Art. 137/139
  • wellicher ainem sein hauß aufstost, hader oder zank anfieng, ... solle strakts in ein gefenknuß geworfen werden und dem herrn der gewalt haimbgesetzt
    16. Jh. Steiermark/ÖW. VI 131 Faksimile
  • wöllend wir es ihnen heimgesezt haben
    BernGS. 1615 Bl. 18 Faksimile
  • daß sich einer oder der ander der sibner urtheil und entscheids nicht unterwerfen oder ... ihrem spruch es heimsezen wollten, so sollen sie die sibner sich mit fleiß bemühen, die partheyen in der güte mit einander zu entscheiden
    1695 WürtLändlRQ. I 262 Faksimile
  • 1758 Haltaus 867 Faksimile
  • SchwäbWB. III 1377 Faksimile
  • SchweizId. VII 1690 Faksimile
II den Eid zu-, zurückschieben
III (an der richtigen Stelle) wieder aufrichten
  • so einem ein zaun hingangen wird, so soll er dem der ihn gemacht hat, heimbgesetzt werden
    17. Jh. Schwaben/GrW. VI 290 Faksimile