Heimsteuer

Aussteuer, auch Gabe des Mannes
vgl. Hiesteuer
I alleinstehend
  • gît ein an sînem wîbe ze heimstiure varnde gût
    1275/87 Schwsp.(R.) LR. Art. Art. 22
  • vom haimsteur, die ain man seinem beib thut
    vor 1307? Tomaschek,Trient Art. 60
  • die sie vns schuldig waren ze hein sture ir swester, vnser elichen wirtin
    1315 RappoltsteinUB. I 237 Faksimile (PDF)
  • von der frawen haemstewer
    1328 Ruprecht(Claußen) Art. 167
  • vierhundert phunt wienner phenning, die mir ... von meinem ... vater ... ze heimstewer gevallen sind
    1340 OÖUB. VI nr. 331
  • das mir der vorgenanndt G. zu seinem sune Fr. unnd zu meiner tochter M. zu rechter haimsteur geben hat
    1340 SchlernSchr. 21 S. 73
  • bleibt ein sun uf der hofstatt, so enmögen dieselben tochter nit wider zu teil kumen, es sig danne an irer müter heimstür
    1344 Elsass/GrW. V 373 Faksimile
  • die vorgenanten 6000 phunt haller, di wir ir zu widerlegung irre heymsteure geben haben
    1348 MZoll. III 186 Faksimile
  • dasselb viertail gab der brobst dem obgennanten O. fur seinen dienst ze haimstewer
    1360 SPöltenUB. I 504 Faksimile
  • da er siner elichen husfrowen, zwenzig mark silbers mit des obgenanten sines herren hant einen pfantschilling gesetz hat ir heinstuͥr
    1369 ZürichOffn. I 28 Faksimile
  • aver ir selbs haimsteuer hat sei gen einem andern nicht muͤgen verheiraten ze verwaren ân ir chinder willen
    1376 PettauStR. Art. 152 Volltext
  • was ... ieman sinen kinden ligentz gůtes versetzet ze hainstür das sol man och für ligent gůt verstüren
    1385 Schaffhausen/Alemannia 5 (1877) 219
  • wie ussberâtnu kind ir hainstúren wider inwerfen mugent
    1399 FeldkirchStR. 166
  • were ... daz vatter oder muter iren staͧt mit elichem leben fuͥrbas verendertend, e das die kind mit ainer semlichen hainstiur beraͤten werend
    1429 LeutkirchStR. 101
  • heimstür, waß sie zu irem mann bracht hat
    1435 Schweiz/GrW. IV 474 Faksimile
  • 1546 SGallenOffn. II 539 Faksimile
  • 16. Jh. Konstanz/FreibDiözArch. 8 (1874) 13
  • soll einer armen vnrüchtbaren jungfraw, eines bürgers tochter zue Gl., wan sie sich verheyrathet, zur heimsteuer gegeben werden 50 fl.
    1631 GlatzGQ. III 88
  • 1728 Leu,EidgR. II 790 Faksimile
  • SchweizId. XI 1325 Faksimile
II mit sinnverwandten Ausdrücken