1(Hoffriede)

Friede eines Hofes
I eines Wohnsitzes überhaupt
  • weisen wir auch, wo zwen ein zaun zwischen hauß hoff oder eim garten stehen haben, soll einer dem andern hoffrieden geben vnd die zeun einander helffen handthaben
    16. Jh. Rheinpfalz/GrW. I 780 Faksimile
  • fon hoffrethe. hwasa otherum farit inar sinne hofmar and inur sinne tenda tuin
    oJ. FivelgoLR. 108 Faksimile
II Friede eines Kirchhofes, zu Hof (IV 3); aber nach Richthofen,WB. 822 zu Hof (II 1) und nach vanHelten,WestfriesLex. 180 zu Hof (IV 1)
  • und also skel hí dua eta hoffretha and etha hus fretha
    Ende 13. Jh. BrokmerRechtshschr. 89
  • hußfrede, landtfrede, hofffrede: so jemandt den frede brickt ... twintich gulden tho broke
    1508 Wurster Küren 114 Faksimile
  • dreyerley friede ... als hausfriede, land-friede, hoff- und kirchen-friede
    1661 WursterLR. 76 Faksimile
  • als persönlicher Friede der Kirchenbesucher: hoffretho fon tha houi and to tha houi alle hachtida ther ma thes godis hus seke
    oJ. Richth. 541 Faksimile
III des Gerichts
  • ick wrbanne kerckferd, hofferd, soeneferd
    oJ. Richth. 432 Faksimile
  • thit is riucht, thet ma mith this dada tiuge naut wera ni mei, ni were fiower deda: ... thet fiarde umbe hof frethe
    oJ. WestfriesSchulzenr. 175