Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): huldig

huldig


I wer Hulde (II) geleistet hat und demnach im Verhältnis der Hulde (III) zu einem Herrn steht
  • aliqui, qui non sunt volschirich, huldich seu hoerich
    1401 Rive,Bauerng. 452
  • wante die vurs. ... nicht huldich noch hoerich en seint
    1479 Wigand,Denkw. 275
  • anders (were dat) guydt verfallen, soe men den guyder in huldigen handen haelden moet
    1480 KaufungenUB. II 119
  • welche ... sal henforder huldich und horich syn den conventzsjunfer tsanct Cathrynen
    1566 BildwWestf. 12
  • want die vicarii nicht huldich und hoerich tot dem ... gude
    1591 Müller,Güterwesen 73
  • itlich havesgutt sall stain tho tween handen, als eyne huldige manshand, die tho ... gedinge gae und dem have vereidet seyn sall, und ein unhuldige handt
    17. Jh. WerdenUrb. I 522
  • MnlWB. III 734
II vom Herrn, dem Hulde (III) getan wird
  • de nemen öm [den Markgrafen von Brandenburg] vor ein huldigh heren
    1758 Haltaus 969
  • Albrecht van B. ... wart or huldige here
    oJ. Schiller-Lübben II 330
  • DWB. IV 2 Sp. 1891
III sich huldig machen den Treueid leisten
  • zum beyspiel will ich setzen, daß ein hoͤriges kind sich außerhalb landes ... besetze und einem andern herrn huldig mache ... faͤllt dann diesem kinde hiernaͤchst ein erbe zu: so muß es zuruͤckkommen und sich auch huldig machen, dann ist es ein hoͤriger und huldiger erbe
    oJ. Möser,Phant.(Voigt) III 196
unter Ausschluss der Schreibform(en):
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