Käuflerin, f.

  • die frouwin, die do kouffelerynne heyssin ..., die ensullen keyn nuwe ding nicht vorkoufen
    um 1300 CDSiles. VIII 117 Faksimile
  • ein kauflerin, die gewant oder ander duch veil hat
    1348 HohenloheRB. 31 Faksimile
  • daz nieman ... kainer koͤflerinen ... uff dehain phand ..., daz der luͥt ist, die ir daz enpholhen hetten ze verkoufent, nichtz lichen noch geben sol
    1376 UlmRotB. Art. 152 Faksimile
  • daz alle münsser, goltsmide, underkouffer und kouffelerin ... sweren, das vorgeschriben stucke zu halten
    um 1470 StraßbMünzg. 205 Faksimile
  • welchem man pfande von gerichtswegen geben soll, dem soll man solche pfande geben, da ein geschworene keuflerin spricht, daß sie der schuld wert seien
    1503 SchlettstStR. 644 Faksimile
  • welcher kouffler oder koͤufflerin vnsern burgern ... harnasch oder gewer ... verkouffen, die oder der sollen ir kouffler ampt zů stund an verloren haben
    1520 FreiburgStR. II 4, 5 Volltext (und Faksimile)
  • 1545 FreibDiözArch. 9 (1875) 162 Faksimile
  • sollen die käuflerin keineswegs hausiren ..., sondern dasjenige, so ihnen zu verkaufen aufgeben worden, auf dem kornmarkt an der gant frei offentlich feilhaben
    1630 BaselRQ. I 1 S. 495 Faksimile
  • 1727 SchweizArchVk. 7 S. 22