Karl, m.

Mann, Ehemann
der Eigenname Karl (vgl. dazu mit Literatur A. Bach, Deutsche Namenskunde I 2² (1953) 34f.) tritt im MA. als Name Kaiser Karls d. Gr. in rechtlicher Beziehung öfters als Genitivattribut zu Bezeichnungen von Normen allgemeiner (zB. ,Recht") oder besonderer (zB. ,Tag" als Frist, ,Gewicht") Art, um durch das damit behauptete Alter der Norm deren Geltung zu befestigen (vgl. Krause,Kaiserrecht 45, 87f; ders./ZRG.² Germ. 75 (1958) 230f.)
    Rechtssatz, Rechtsbuch
    Karls Tag als gerichtliche Einlassungsfrist (sechs Wochen und drei Tage)
    Gewicht; zum karolingischen Pfund gebildet (vgl. Hoops,Reall. III 15 s. v. Karlspfund, Karlslot)?