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Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Karrenstrafe

im ausgehenden 17. Jh. an Stelle von Leibesstrafen eingeführte und im 18. Jh. verbreitete Arbeitsstrafe (aM.: F. Merzbacher/HRG.1 II 659: kaum praktische Bedeutung im 18. Jh.) vor allem für Vergehen gegen das Gemeinwesen, bei der der Straftäter an die Karre (II) gekettet oder geschmiedet wird und schwere körperliche Arbeit bei Festungs- und Straßenbau (Männer) oder Straßenreinigung (Frauen, besonders Dirnen) verrichten muß