Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Karrner

Karrner

, m.

auch mit Umlaut

I wie Karrer 
vgl. Karre
  • die gesellschaft der vischer in dem nidren wasser Zuͥrich ..., ze den schiffluͥten, den seilern unnd zů den karneren in ein zunft Zuͥrich gefuͥgt ... sind durch ir antwerkes frommen
    1336 ZürichStB. I 309
  • an der holczpforten suͤllen die kerner keinen kauff machen, besunder die gesworn underkeuffer suͤllen den kauff machen. dornach muͤgen dy kerner ... an dyͤ schiff faren und daz holcz uzfuͤren ..., wer dez beduͤrffe. und sol der kerner keyner allein nicht ein ganczes schiff uzfuͤren
    1376 WürzbPol. 84
  • 1396 Bücher,FrankfBerufe 67
  • 1475 WürzbPol. 166
  • 1653 Wiesand 1036 [Gebot, Zollstraßen zu benutzen]
  • 1662 WürzbZ. I 1 S. 708
  • 1775 Adelung II 1507
  • 1776 v.Berg,PolR. VI 2 S. 666
  • 1777 NCCPruss. VI 3371 [Gebot, Zollstraßen zu benutzen]
  • 1808 RepStaatsVerwBaiern VI 5
II
mit der Karre herumziehender oder die Karre als Verkaufsstand benutzender Händler, manchmal von Karrner (I) nicht zu trennen
vgl. Karrei
III Bauer, der mit der einspännigen Karre Spanndienste leistet
unter Ausschluss der Schreibform(en):
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