Keule, f. u. m.
Keule, f. u. m.
I
als Waffe u. Strafwerkzeug gebr.
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ist abir ymancz denselben frede brechende ... mit der kewlen, ... der zal vorlysen seyne handt1276 Leobschütz/Böhme,DiplBeitr. I 1 S. 2
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der gebrauch der eisernen keulen, statt des rades, [ist] vermuthlich in absicht, die verrichtung des nachrichters ... zu erleichtern, ... in den neuern zeiten uͤblich geworden1766 Spangenb.,Hann. II 181
- 1798 Grolman,KrimRWiss. 131 Faksimile
II
II 1
als Werkzeug, insbesondere des Hirten
vgl.
Hirtenkeule,
Hirtenstab (I 3)
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die heirti sal och volgi [dem Gerüft] mit sinir cuilin undi mit siemi crummin stabi undi sal diz vie lazi steum 1230 MühlhsnRb.² 109
- 18. Jh. Niedersachsen/GrW. III 311 Faksimile
II 2
auf das der Hirte schwört
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wirt einem hirten ein anzahl viehe vorgetrieben und ein darunter thäte dem andern schaden, so muß der hirte mit seinem zugeordneten botten beweisen, was es vor viehe gewesen, die dem schade gethan hat. in entstehung deß boten muß er mit seinem keulen solches vor recht schwerenvor 1700 Seestern-Pauly 100 Faksimile
III
als rechtliches Attribut
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do leth ick den scharprichter mit siner külen laden und vorkundigede darup die bursprake1558 Stralsund/WismarBürgerspr. 14
- 17. Jh. Schwerin,RArchäol. 39