Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Klage

Klage

, f.

I ursprünglich die Wehklage, das Jammern in allgemeinster Hinsicht, davon abgeleitet (vgl. G. Köbler, Klage, klagen, Kläger/ZRG.2 92 (1975) 1 - 20) das förmliche Begehren an einen Richter oder ein Gericht, ein beanspruchtes Recht dem Kläger zuzusprechen, den Genuß eines Rechts zu schützen oder sonst, zB. durch Verhängung einer Strafe über einen Missetäter, in das Rechtsleben einzugreifen, wobei sich die institutionelle Ausgestaltung der Klageerhebung mit der Entwicklung des Prozeßrechts wandelt (mündl. -- tw. mit Gerüfte --, schriftliche Klage; private, öffentliche Klage; Differenzierung in verschiedene Klagearten nach dem Gegenstand der Klage, usw.); auch das in Gang gesetzte Gerichtsverfahren und das beanspruchte Recht können mit K. gemeint sein
Sachhinweis: HRG.1 II 837-845 mit Literatur
  • non habes ius querele ... tû nehábest nehéina réhta chlága 
    um 1000 Notker I 59
  • aut si quid est, quo querelam tuam iure tuearis! proferas oportet. álde ube dû dina chlága geskéinen máht réhta uuésen, sô toug, tâz tu sia fúre zíhêst
    um 1000 Notker I 64
  • unde enim forensis querimonie? uuánnân chôment ánderes, die dinglichen chlágâ? únde die dinglichen rûofta?
    um 1000 Notker I 142
  • querimoniam chlaga 
    11. Jh. AhdGl. II 125
  • querelam pisprache chlaga 
    12. Jh. AhdGl. I 571
  • maget unde wiph mûzen vormunde haben an iewelker clage, durch daz men sie nicht verzûgen ne mach, des sie vor gerichte spreket oder tûd
    1224/25 Ssp.(Eckh.) LR. I 46
  • maget unde wiph mûzen vormunde haben an iewelker clage, durch daz men sie nicht verzûgen ne mach, des sie vor gerichte spreket oder tûd
    1224/25 Ssp.(Eckh.) LR. I 62 § 1
  • men ne scal nemande to nener klage dwingen, der he nicht begunt ne hevet. manlich mut sines scaden wol swigen, de wile he wil. scriet he aver dat geruchte, dat mut he vulvorderen mit rechte, went dat geruchte is der klage begin
    1224/35 Ssp.(Eckh.2)LR. I 62 § 1
  • to geliker wis alse men de klage irhebben mut in allen steden, also mut sek en man wol ut ten in allen steden
    1224/35 Ssp.(Eckh.2)LR. III 17 § 1
  • [dem König ist] ledich dat gerichte, dat he wol richten mut alle de klage, de vor gerichte nicht begunt noch nicht gelent sin
    1224/35 Ssp.(Eckh.2)LR. III 60 § 2
  • swelich man den anderen ane verdiget indhere strate mit gewalt, vnd sich iene erweret, mit den screimannen mach he behalden de ersten clage 
    1227 Braunschweig/CorpAltdtOrUrk. I 1
  • daz he sini clagi volvuri undi volvordiri
    um 1230 MühlhsnRb.2 118
  • is abir, daz he vuircumit, demi vurigibotin is, unde gieni nicht, die umi vuri liez gibieti, so het he sine clagi mite virlorn
    um 1230 MühlhsnRb.2 135
  • swer aber sine chlage uolfuret, als da geschriben ist, wirt im niht geriht, vnd můz er durh not sinem uiend' wid'rsagen, daz sol er tůn bi tage
    1235 MainzRLFr.(Corpus) 12
  • chvmt im daz ze chlage, daz wil er rihten, als reht ist
    1235 MainzRLFr.(Corpus) 13
  • von wes clage si indi achte kvmen
    1235 MainzRLFr.(Corpus) 17
  • clage, vorderunge noch ansprache an gaeislichem alde weltlichem gerihte
    1251 Konstanz/CorpAltdtOrUrk. I 26
  • dir bischof, dir brobst unde capitel verzihent ... alle vorderunge unde clage, di si vor gerihte han mohtin
    1251 FürstenbUB. V 113
  • nach der schultheizen clage sol der voit rihten gemeinlichen armen vnd richen
    1253 Öhringen/CorpAltdtOrUrk. I 55
  • sowat manne die buten woend die te banne word ghedaen om portres claghe van midd' dien sal de here beweldighen te sire naster comst recht te doene
    1254 Dordrecht/CorpAltdtOrUrk. I 59
  • swer in dem frid, der im gegeben wirt, gelaidiget wirt, der sol daz ân chlag niht rechen
    1256 Rockinger,Dm. 39
  • of ein man gewunt wirt vnd nicht vůre ne kůmet vnd sine klage vornachtet, vnd iene vorkvͦmet, he vntgat ime selbe sibende, ne komet her nicht vůre zů drên gedingen, her ubervestet ienen zů dem vierden dinge
    1261 Magdeburg/CorpAltdtOrUrk. I 79
  • ob ein man tôt geslagen wirt, hat der man driu kint oder me, vnd wirt ein man dar vmbe beklaget vnde vntgât her des, alse recht ist, vnd wirt ime vmbe die klage ein recht were getan, her ne darp von den anderen kinden nicheine nôt mer liden vmbe die klage
    1261 Magdeburg/CorpAltdtOrUrk. I 81
  • her gewinnet ieneme die ersten klage ap
    1261 Magdeburg/CorpAltdtOrUrk. I 82
  • mvͦz die man sine klage wol bezzeren vůr der were
    1261 Magdeburg/CorpAltdtOrUrk. I 83
  • vnde van hogen saken bouen iij punt mogen se [Vogt u. Rat] enen man wol duingen to der clage 
    1270 RigaStR. 103
  • swa vͦch die vorgenanten drj alle bi einander niht mvͦgen sin vmb rovb, vmb prant vnd vmb gvͦlt, swelh zwen dar zv chomen mvͦgen, die svͦlen den dritten vͦf ir eit nemen vnd svͦlen rihten alle die chlag, die man da fvͦr leget nach minne oder nach reht
    1272 Regensburg/CorpAltdtOrUrk. I 198
  • swer in dem hantfrid geleidigt wirt, der sol daz an chlag niht rechen
    1272 Regensburg/CorpAltdtOrUrk. I 414
  • swie aber jr eine dem schultheizen oder dem herren gekleget vnd dar nah ane jrne willen sich versvͦnet vnd wirt er des v́berwunden, so sol man jn twingen volle zefuͤrinne sine klage 
    1275 Freiburg/CorpAltdtOrUrk. I 250
  • daz wir vnser chlage ze beiden siten sazten an dise dri rittere
    1277 Nürnberg/CorpAltdtOrUrk. I 295
  • sv́ln die herren von W. vmbe zerv́nge, vmbe schaden vnd vmbe andre klage, die si inschrift gegeben hatten, niemer enhein rede noch enhein klage gehan
    1277 Zürich/CorpAltdtOrUrk. I 300
  • sol eme recht umbe die chlage geschen an des vater stat, also obe der vater selbe da were
    1281 Mainz/CorpAltdtOrUrk. I 438
  • mir sol ovh vnschedlich sin, swaz ich zv der chlag noh mer leg oder hoͤr dan nim
    um 1281 Regensburg/CorpAltdtOrUrk. I 406
  • dc ich die clage, die ansprach vnd och die mishellunge ... mit ir baider wille habe verslihte
    1282 Überlingen/CorpAltdtOrUrk. I 471
  • so we vmme schult to vorderende oder vmme ene andere sake kumt an en schip vnde klage rort vor deme schipherren
    Ende 13. Jh. LübMndStR. 107
  • van klage. nemene mach de voget oder de rat dwingen to klagende, it ne si also, dat dar schrichte si gehort oder dat dat richte oder des richtes bode dar to si gekomen
    Ende 13. Jh. LübMndStR. 132
  • van claghe vor gherichte
    Ende 13. Jh. LübMndStR. 146
  • sol [unser burger] die clag niena fúrlegen, wan allain únserm amman, es waͤri denne umb ain e oder umbe ain mainait oder umb wͦcher
    2. Hälfte 13. Jh.? ÜberlingenStR. 6
  • van der claghe. de olderman mach negenen man dwingen to clagende
    13. Jh. Nowgorod(7 Fassungen) 98
  • we de eyne clage spreket, de mot syne sake dyngen an eynen tuch edder an des eedes hant
    13. Jh.? Hach,LübR. 576
  • van betůginge ener clage, de gheset vnde ghesonet is
    um 1300 RigaStR. 161
  • vnde so wat claghe vpsteyt van testamente, dat sal de rat richten
    um 1300 RigaStR. 181
  • sa hwersa thi bon ena monne bitegath enere clagi and ther nen onspreke ne stont, sa mire dwa hwedder sare wili, ia tha biseka
    um 1300 RüstringerR. 88
  • von clage uff geerbit gut
    um 1300 Weichb.(Dan.) 137
  • entzichen wir uns ... aller der vorderungen und aller der klage und der ansprach
    1301 Mohr,Cod. II 169
  • 1305 KremsSteinRQ. 14
  • die clage vollefurt an siner [d. Klägers] stat B.v.D. vnde hat in oͮch sine clage widergeben mit rehte ze gewinne vnde ze verluste
    1306 Reichshofgerichtsurteil/ZGO.2 4 (1889) 74
  • verzuͤhen auch an dieszem geinwertigen briefe vur mich und alle myn erben alles rechts, clage, forderunge und behelfunge geistlichs und werntlichs geriechts
    1324 HohenloheUB. II 183
  • 1328 CDRhMos. III 1 S. 261
  • is sol auch chain richter chainen gast noetten, das er sein chlag volfuer, wan um dreu dinch. daz ist um diuf und um raub und um tôtsleg und um sô getâneu dinch, di dem menschen an sein êr gênt oder hintz seinen leben
    vor 1328 Ruprecht(Claußen) 236
  • ordel und recht finden na clage und antworde, na anwisinge und beteringe der rechte
    1330 ZNdSachs. 1886 S. 233
  • um chlag auf erwe
    um 1330 BrünnRQ. 362
  • alle ansprach, chlag und vorderung
    1334 ÜberlingenStR. 33
  • wete, dat alle clagen sin drierleie. de erste clage is borgerlik unde het dar umme also, dat de cleger mit dem antwerder vor der sake unde na der sake borgen bliven unde dat erer nen dem anderen vlüchtich werden ne darf, dat is alse umme scult unde umme gut unde umme anevanc. de ander is pinlik unde het dar umme so, dat de cleger nichtes begert, wen dat me den anderen pinege umme sine broke. de drudde clage het en vormischede clage unde het dar umme so, dat se vormenget sin, so, oft me se borgeliken ansettet, dat se mogen pinlik werden, unde oft men se pinlik ansat, dat se mogen borgelik werden
    um 1335 RichtstLR. 106f.
  • is din clage vornachtet, so hege de richter en ding, als hir gesecht is ...
    um 1335 RichtstLR. 214
  • comet twe vor richte oder rad to claghe vnde to antworde, so welk örer dem richte danne vntwiket, de is der sake nederuellich, dar he vmme claghede ofte beclaghet was
    1341/44 WisbyStR. 85
  • an alle chlag und an alles fürbot
    1344 SPöltenUB. I 363
  • vnd si ... ledig vnd lose sagt aller vordrunge, klag vnd ansprach
    1347 Schmitt,UrkSprKarlsIV. 168
  • 1. Hälfte 14. Jh. GoslarStR. 91
  • de kleghere unde uppe dene de klaghe gheyt moten wol umme iowelke rede der achte bidden; de scal men ene gheven. deme aver de klaghe an den hals gheyt, de scal vorwissenen weder van der achte vor gherichte to komende
    1. Hälfte 14. Jh. GoslarStR. 136
  • wenne eyn vrede dor obir gewurcht wirt, zo ist dy clage volczogyn
    Mitte 14. Jh. MagdebBresl. 29
  • bewisyt eyn man syne wunden eyme scheppfin ... unde schreyet keyn gerichte adir clage dem richter, der mag wol abe tretin, daz her synyn smerczin nicht envordere
    Mitte 14. Jh. MagdebBresl. 32
  • von clage vmme schadin ... von clage vmme gelt ... von roubis clage
    Mitte 14. Jh. MagdebBresl. 80
  • von clage vmme schult noch totir hant
    Mitte 14. Jh. MagdebBresl. 82
  • begynnit abir eyn man clagin, so mag her der clage nicht abetretin an des richters orlob. trete her der clage ab an des richteres orlob, zo mus her dem richter darvm sin wette gebin
    1363 MagdebSchweidnitz 47
  • clagt P. B. ... zu irme scheffen daselbis: er hab gein L. frawe sine drey clagen gedain und des gerichtes gewart, als recht is
    1385? Erler,Ingelh. III 288
  • sprieht man ... eyne vrouwe an vmme clage, dy vornachtet ist, des ist dy vrouwe nehir tzu entgeende myt yres eynes hant vf den heylgen, denne sy keyne not vorbas me dorumme lyden sulle
    um 1394 KulmR. 55
  • thit is riucht, alder thi fria fresa thruch klage to howe lathad werth and hi to andwerde kumth
    Ende 14. Jh. WestfriesSchulzenr. 29
  • ein elich man vertret wol mit clage vnd mit antwort sein elich weib, sein kint vnd sein gesinde, das sein brod esset
    2. Hälfte 14. Jh. IglauOberhof 364
  • dye clage ist also: ich N. clage czu N., der do stet, das her mir eyne wunde geslagen hot
    14. Jh. Böhme,DiplBeitr. I 2 S. 5
  • 14. Jh. EmsigerR. 38
  • clagin die sien zwierley, also burglich unde pynlich
    14. Jh. GlWeichb. 253
  • um 1400 MagdebFr. 73
  • noch keyserrechte und noch geystlichym rechte gebit man dem antworter dy clage beschreben
    um 1400 Blume des Sachsenspiegels/RichtstLR. 369
  • ist danne die selb clag umb schuld, dem sol man recht tůn úber nacht und tag
    1404 Wimpfen 89
  • clagen unde ansprachen erbent nit als eigen unde erbe
    1421 Erler,Ingelh. III 83
  • so urteilent die richter zuͤm rehten nach beiderteil clage, antwort, rede und widderrede und aller fůrgewendter handeluͤnge
    1426 Mergentheim 154
  • were, dat de sake to swar were, dat de schedeslude wolden claghe unde antworde in scriften hebben, de schal men en in scriften gheven
    1429 BremUB. V 433
  • wie sich der, der yemand vff daz hoffgericht hat geladt, halten vnd wie er sin clag seczen sol ...
    um 1430 RottweilHGO.(Irtenkauf) II 3
  • 1439 Indersdorf I 265 (nr. 658)
  • 1466 Wertheim 31
  • is beleuet ... dat de ... parte scholen alle ere tosproke vnde clage ... in scrifften ouerantworden
    1480 DithmUB. 80
  • 1490 Ordn.u.Underw. 21
  • ouch heyszet die schult eyne klage und do sal der richter irkennen ... ab euch recht adir unrecht ist geschen. hat abir der, der euch besaget hat vor dem richter, gerichtis nicht obir euch gemuth, zo heyszet das keyne clage
    15. Jh. Magdeburg/Wasserschleben,Samml. 160
  • dat de ancleger sine clage moth anstellen ungedelet, alse he dar mede gedenket to wynnen unde to vorleßen
    1505 LübRatsurt. II 116
  • 1507 BambHGO. Art. 208
  • welcher einen undergang begehrt, der muß vor einem sitzenden gericht eine klage tun
    1517 SchriesheimW. 149
  • myth einer schriftliken vollenkamenen klage 
    1526 RevalRatsurtb. 24
  • wiewol menigerlai articl in der clag gesetzt werden mugen, so ist doch genueg, das die clag dise furnemblich begreif: wer clag, wen er beclag, was und warumb er clag, und von wem der clager rechtens darumb begere
    1528 ZeigerLRb. 117
  • yede formlich vnnd rechtmessige mündliche odder schrifftliche clag soll fünff wesenlicher stuck ... in jr halten, nemlich vor wem die clag beschehe, zum andern des clegers, zum dritten des beclagten name vnd zu name, zum vierden was odder wieuiel man fordere ... zum fünfften sol in der clag auß was vrsachen, rechtens titels oder grund geclat ... angezeygt werden
    1530 Schenck,GerichtsO.(Günther) 18f.
  • 1532 CCC. Art. 15
  • ob nu wol di clag ist umb rent und gult, so fleust sy doch on mitel us der religion her, mag auch eher nit entschaiden werden, es sei dann zuvor ußgefurt, was die religion in solchem fall zulasst oder nit
    1533 Straßburg/ZRG.2 Kan. 49 (1963) 367 Anm. 368
  • 1544 Perneder,Proz. 27r
  • klag ... ist anders nichts dann ein gerichtliche erforderung des, so mann einem zuthůn oder zugeben schuldig
    1558 Gobler,StatB. 36v
  • soll der klaͤger seine klag oder libell muͤndtlich oder schrifftlich reden vnnd foͤrmlich fuͤrbringen lassen
    TeutschForm. 1571 13a
  • 1580 Erfurt/Sehling,EvKO. I 2 S. 369
  • von gemeinen klagen und vorgeboten
    1670 EisenachStR. 166
  • von den klagen ... dieweil das fundament des gerichtlichen processes auff der klag beruhet ...
    1673 HessSamml. III 22
  • 1707 SudetenHGO. 8
  • [Übschr.:] von der klage in lehns-sachen
    1721 Ludovici,LehnsProzeß3 165
  • klag kann muͤndlich geschehen
    1776 SammlVerordnWürzb. I 203
  • von anmeldung der klage, und was dabey zu beobachten
    1781 CJFrid. I 2 Übschr.
  • die klage muß ... in deutscher sprache, doppelt und in offner form uͤbergeben und durch einen bey dem wechsel- und mercantil-gerichte recipirten advocaten ... bey unsieglmaͤßigen klaͤgern mit unterschrieben werden
    1788 KurpfSamml. III 67
  • 1811 ÖstABGB. § 338
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Rechtssprichwort
  • wenn der man stirbet, so stirbt ouch syne clage 
    14. Jh. GlWeichb. 425
  • we nine klage doit, de en darf niner klage volgen
    um 1467 OldenbUB. VIII 116
  • hoffin zcu gote vnd dem rechten, das slechte clage slechte antwort habe
    1469 Neumann,MagdebW. 97
II formlose oder förmliche Beschwerde außerhalb des gewöhnlichen Rechtswegs
  • um 1150 Rother V. 1737
  • vmme manichvolde claghe der gantsen menheyt unser stat
    um 1336 OsnabrGildeUrk. 4
  • um 1340 Nikol. v. Jeroschin V. 8641
  • euer maiestät welle uns in solher harten klag und obligung solh neuung und zwang abtillgen
    1515 BeitrSteirG. 14 (1877) 123
  • 1521 Förstemann,UBRef. I 7
  • 1548 ZinnbgwO. Art. 24
  • wollen wir, daß hinfuͤro keine supplicatio oder klage ... aus den aemtern oder anderen untergerichten ... bey hof angenommen werden soll, es bringe dann der supplicant von seinem haubtamtmann ... beglaubigten schein ein ..., daß er die sache der oerter geklaget habe
    1618 CCLuneb. III 1 S. 27
  • daferne nun aber einer wider iemanden einige klag und beschwerden zu haben vermeynt, der solle dieselbe bey seinem officirer anbringen
    1672 Lünig,CJMilit. 121
  • 1692 CCLuneb. IV 5 S. 84
  • welchergestalt klagen fuͤr fuͤrstl. regierung fuͤrzubringen und wie solche zu communiciren
    1742 AltenburgLO. I 108 Marg.
  • wann ... land-staͤnde und unterthanen wider ihre obrigkeit klage fuͤhren
    1769 Moser,RStändeLand. 1338
unter Ausschluss der Schreibform(en):
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