Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Klerk

Klerk

, m., Klerik, m.
j., der mit den (idR. nur den) niederen geistlichen Weihen versehen ist, zU. Laien einerseits und Priester bzw. Mönch andererseits; auf Grund seiner Schreib- und Lesekundigkeit wird der Klerk häufig als Schreiber und Notar verwendet, wobei Klerk schließlich auch den Schreiber ohne jede geistliche Weihe bezeichnen kann (im einzelnen schwer zu unterscheiden)
I dem geistlichen Bereich zuzuordnen
II eher dem weltlichen Bereich zuzuordnen
  • 1 Schreiber
  • 2 Deichschreiber
  • 3 geschworen Klerk Geheimschreiber
  • 4 Schüler (einer Lateinschule, oft mit institutionell-klösterlichem Charakter)