Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Kochlehen

Kochlehen

, n.

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das mit dem Amt eines Kochs (I) verliehene Gut, später verselbständigt
  • L.W. habet unum feudum dictum cochlehen 
    1323 hschr. StArchBamberg
  • 1327 StArchBamberg
  • verkaufen dem ehrbaren mann priester W. dem fischer zu G. und seiner frau A. aus ihrem kochlehen ... einen jährlichen zins von 4 malter fesen
    1346 ThurgauUB. V 163
  • ipsi ambo tenent ein kochlehen doselbst
    1398 QKulmbach 219
  • zwei kochelehen ... die sin schuldig einen knechte dem convent zu schicken, ihre erwis zu kochen, abe sie es nit selber doin enwollen
    1450 Trier/F. Keutgen, Ämter und Zünfte ... (1903) 54 Anm. 131