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Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): kreuzen

kreuzen

, v.

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I wie kreuzigen (II) 
II mit einem Kreuz kennzeichnen

II 1 als Sinnbild des geistlichen Standes
  • dat si hem niet ne onderwinden van denghenen te berechtene die hoeren tote onser vriheit van Z., sijn si ghecruset ofte niet ghecruset, het ne zye van cruseghelde, van testamente of van handeren gheesteliken stucken
    1293 Bergh II 396
II 2 als Herrschaftszeichen bei der Münzprägung
  • derselb [müntzmaister] soll unser aller dryer ysen mit yedes wappen geschnitten, es sy zu den pfeningen oder hellern ... und wann man crützen soll, so soll er die ysen und das gewicht selber in die müntz bringen, und wann solich werck gecrützt und ussberait ist, das mit dem probierer und andern dartzu geordnet helffen uffziehen und versuchen, ob das am gewycht recht syg oder nit
    1478 Wielandt,BadMünzG. 341
  • die nachbenempten mintzen giessen, schnyden und machen unnd mit siner gnaden yßen und wappen crutzen ..., schillinger, pfenning und heller
    1493 Chr.Fr. Sattler, Geschichte des Herzogthums Wuͤrtenberg ... IV2 (Tübingen 1777) Beil. 62
II 3 als Zeichen der Kenntnisnahme und Billigung
  • overrechent in eynem blade, wilch H. usgeschriven hait ind neit gecruytzt 
    1434 QKölnHandel IV 60
II 4 auf einem erstinstanzlichen Urteil als Zeichen der Berufung an die nächste Instanz
  • dat alsulcke geïnteresseerde ende geledeerde, t'selve appoinctement, ordonnantie ende anderssints, daeraf sy haer souden willen beclaeghen, sal moghen doen cruycen, om ter naester vergaederinghe van den raide van der stadt ... in consistorie van den selven raide gevisiteert ende gewideert te worden, op pene van vervallen te zijne van den appel
    1585 CoutLouvain 212
II 5
als Grenzzeichen
III wallfahrten
unter Ausschluss der Schreibform(en):
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