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Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Lähmung

Lähmung

, f.

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I Zustand schwerer Beeinträchtigung der körperlichen Beweglichkeit, meist nach vorangegangener Körperverletzung
  • wart enn mann verwundt met ehnem messer, sinder lehmunge, so iss de bothe 4 osseringe
    14. Jh.? Arbusow,LivlBR. 33
  • den erven en darfmen niet antworden om iegeliken saken, als om smaheit, woederhande die were, dat si mit slaen sonder dootslaen off lemminge den den dooden geschiet was
    1417 Kleve/ZRG. 9 (1870) 439
  • vmb ein lemung eins oder mer gelider ... man spricht bey vnns ... nach erkennthnuss des schadens
    1476/1511 JbMittelfrk. 37 (1869/70) 116
  • die verwundungen werden eingetheilt in hirnwunden ... beinschrot ... lähmung 
    1517 JbMittelfrk. 4 (1833) 11
  • en lämung 15 marck, dem herrn 10 un dem lamen 5 marck
    16. Jh. SchwerinStR. 281
  • 1785 Fischer,KamPolR. II 107
II übtr. auf Rechte: Verminderung, Abschlag
  • antwordet de stad, dat de eendracht langhe ute is und dat, so wes guetlicheiden off lamynghen van assizen van wyne, van biere off ander vitalien den coepman bynnen dessen tyden gescheyn es, dat dat em van gracien gedaen zy und nicht van rechte
    1429 HanseRez. VIII 427
  • 1737 u. 1749 Stallaert II 137
unter Ausschluss der Schreibform(en):
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