Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Lahm(er)tag

Lahm(er)tag

, m.

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zu lahm mit dem Scheinsuffix -tag (vgl. Henzen,DtWortb. 187) gebildet
Lähmung (I) 
  • wundot ein burger den andern, ald der in der stat wonet, gat dü wunde zem lamtagen, ist der wunder ungehorsam dem rate mit burgschaft, so sol er fünf jar von der stat sin
    1304 ArchSchweizG. 5 (1847) 160
  • das sy inn schluogent, stachent und übel handletend, das er des von sinem gesunden lip in lamptagen komen is
    1434 Zürich/SchweizId. XII 906 [ebd.ö.]
  • 1536 Kothing,RQ. 348
  • umb den schmerzen, sumsäli und lambtag sol es stan an dem richter und an vier erkiesten schidlüten; und was sich dieselben ... erkennend, das soll der schuldig ußrichten
    1564 GasterLsch. 61
  • wenn es sich usfündig findt, wär den angriff thůn hat, der so angriffen hat, soll dem andren wirt und artznet abtragen; umb schmertzen und versumpte zyt soll kommen für den vierten oder fünften, was die darumb absprächen, darby soll es blyben, doch lamertag jar und tag usgesetzt
    1564? Niedersimmental 86