Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Lai(en)herr

Lai(en)herr

, m.

wie Laienfürst 
  • die layherren die beduͤrfen des niht, daz ir richter den pan enphahen von dem chunige. daz ist da von daz der lay selbe vrtail geit, vber den totslach des entůt der pfaffe fuͤrste niht
    um 1275 Dsp.(Eckh.1971) LR. Art. 107 § 2
  • des bedurfen die leien herren niht
    um 1275 (Hs. 14. Jh.) Schwsp.(W.) Art. 96
  • hebben die leien vorsten [aL.: leien heren] den sesten scilt in den seveden gebracht, sint sie wurden der bischoppe man
    1336 SspLehnr. Art. 1 Anm. 9