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Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Lai(en)herrenpfründe

Lai(en)herrenpfründe

, f.

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durch kaiserlichen Panisbrief (I) (vor Karl V. durch kaiserliche Erste Bitte) einem Laien (I) lebenslang oder (vereinzelt) auf Zeit gnadenweise gewährte regelmäßige Versorgung aus einer geistlichen Stiftung (Kloster, Stift oder Spital) nach dem Maß der Versorgung eines Konventualen oder spitalischen Herrenpfründners 
  • sennden wir [Kaiser Friedrich III.] vnser kaiserlich erste bette an ew [Abt und Konvent des Klosters Roggenburg] ...begerende, das ir ... dem vorgenanten J. in ewerm gotshawse amgewondliche erbere leyenherrenpfrunde nu hinfur sein lebtag schaffet vnd gebet
    1454 HStArchMünchen
  • vns [Kaiser] ... zusteet ..., auff ein jegelich stifft und gotzhauß im heiligen reiche ein persohn ... mit einer layen herren pfroͤnd fuͤrsehen [zu] lassen
    1521 Spittler,Panisbriefe 30
  • ihr ... den gedachten M.H. also in euͤer gotteshauß einnehmet und mit einer layenherrn pfruͤnd von kuchen und keller samt aller leibl. nahrungen ... sein lebenlang versehet
    1562 Bonelli,Panisbriefe Beil. 21
  • 1659 SPantaleonUrb. 540
  • der panist wird auch pfroͤndner, und weil er weltlich ist, leienpfroͤnder, und wenn diese leienpfrond dem unterhalt der conventualen oder den geistlichen pfroͤnden des closters gleich ist, leienherren-pfroͤnder, leienherren-pfrund, genannt
    1783 Spittler,Panisbriefe 5
  • 1786 Montag,AbteiEbrach 187
unter Ausschluss der Schreibform(en):