Land(es)friede(n), m.
Land(es)friede(n), m.
auf den ¹Frieden in einem Land (II 1) bezogen
im Gegensatz zum Gottesfrieden (II) von der weltlichen Gewalt ausgehende, idR. befristete und eidlich bekräftigte Rechtssatzung zur Friedenssicherung (Eindämmung des Fehdewesens, Bekämpfung des Straßenraubs, Verhinderung von Aufruhr uä.) in einem Land (II 1)
einen Landfrieden (be)rufen, gebieten: die Rechtssatzung oder das daraus resultierende Friedegebot verkünden bzw. jem. darauf verpflichten
räumlicher oder zeitlicher Geltungsbereich des Landesfriedens (A I 1)
der den Landesfrieden (A I 1) konstituierende Verbund
übtr.
das den Landesfrieden (A I 1) als Rechtssatzung überwachende Gremium, Landfriedensgericht
Landfriedensaufgebot
Mitglied des Landfriedensgerichts?
Ort des Landfriedensgerichts
Friedenszustand
auf ²Friede "Einfriedung" bezogen; "Zaun, der die Landesgrenze oder die Grenze des Landgerichtsbezirkes markiert" (ÖW. XVI 310), Landeswehre (IV)