Land(es)huldigung, f.
Land(es)huldigung, f.
I
das von den Landesuntertanen dem Landesherrn (I) zu leistende Treuegelöbnis
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auch der geringste baursman ohne geleiste pflicht der gewohnlichen landhuldigung nicht geduldet wurdt1585 Pfalz/BrfJohCasimir II 322
- 1589 WürzbZ. I 2 S. 1143 Faksimile
- 1678 Karst,Neustadt/H. 233
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wer ein lands-fuͤrst ist und landsfuͤrstl. obrigkeit hat, dem gebuͤhret auch die ... lands-huldigung1705 KlugeBeamte I² 275 Faksimile
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die landes- oder erb-huldigung ist eine eydliche versicherung von unterthaͤnigkeit und treue, welche ein unterthan seinem landes-hrn. leistet, und sind hiezu alle unterthanen, landsassen und einwohner, von was fuͤr condition sie auch seyn moͤgen, in person so offt verbunden, als sich eine veraͤnderung in der person des landes-herrn begiebt1720 Lünig,TheatrCerem. II 821 Faksimile
- 1741 CDSiles. 27 S. 358
- 1743 FriedbergGBl. 4 (1921) 55 b
- 1786 Gadebusch,Staatskunde I 329f. Faksimile
- 1818 VerfBaiern I 40 Faksimile
II
der von der Landesobrigkeit den Landesuntertanen gewährte Schutz, insb. nach Straftaten durch die Wiederaufnahme des Täters in die Landhuld
vgl.
Landwinnung (IV)
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soll kein brief ausgeen, so antrifft gleith landshuldigung bestettegung ..., wir aus bevelh der ku. mt. oder in unsern abwesen sein mt. selbs hab dan das angeschaffen1494 ÄltesteOrdnReichskanzlei 5
- 1496 ZFerd.¹ 5 (1829) 156 Faksimile
- 1515 UrkSchwäbBund. II 105 Faksimile
- 1525 AmbergKzlO. 54 Faksimile
- 1526 Haltaus 1167 Faksimile
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nach solchem ihm die landshuldigung uf sein ferner ansuchen umb die kanzleigebühr zugestellt werden soll1587 FrkBl. 1 (1948/49) 8
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wir ... denen landgerichtsherrn ... verbieten, malefitzische thäter ... der cörperlichen straff ... zu erlassen und dafür gelt ... anzunemen, außgenommen ... casualltodschlegsvahl, in denen ... sich der thäter mit ... dem landgericht vor oder nach der landshuldigung ... vertragen müge1599 NÖLREntw. II 15 § 7
- 1603 Leiser,Strafgerichtsb. 196
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wenn einer ein todtschlegt, so muß derselbig landshuldigung von den graffen erlangen1663 Meichsner,Dec. II 1 S. 498
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ob nicht die sach deß orts guͤtlich vertragen, der W. sich cum dicto comite als zentherrn allein vmb den zentfreffel verglichen vnd dargegen von seinen gnaden landshuldigung empfangen1663 Meichsner,Dec. IV 386
- 1766 Fürth/Cramer,Neb. 56 S. 120