land(es)üblich, adj.
land(es)üblich, adj.
nach Herkommen und Rechtsgewohnheit im Land gebräuchlich, allgemein verbreitet, auch auf Grund einer gesetzlichen Regelung im Land verbindlich
vgl.
landesbräuchig,
landesbräuchlich,
landesgebräuchig,
landesgebräuchlich,
landesläufig,
landläuflich,
landsittlich,
landwöhnlich
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dem erbherrnn an seinen erblichen und landübellichen privilegien und gerechtigkeiten allenthalben ohne schadenn1537 SchlesDorfU. 85 Faksimile
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nach dem reinen wort gottes, den kaiserlichen rechten und den bewehrten landüblichen gebräuchen1570 Mecklenburg/Sehling,EvKO. V 232 Faksimile
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nach was rechten sie [die schöppen] aber erkennen und sprechen sollen, tragen sie als gelerte und erfarne juristen gutwissen: nemblich nach gemeinen kaiserlichen und landublichen sächsischen rechten, so vil derer in unsern landen durch bestetigten, bewerten gebrauch eingefuret und nicht reprobiret sein1574 Leipzig/ZRG.² Germ. 10 (1889) 90 Faksimile
- 1583 Stobbe,Beitr. 149 Faksimile
- 1606 ActaBrandenb. II 296
- 1627 CJBohem. V 2 S. 297 Faksimile
- 1648 CJMunBohem. 582 Faksimile
- 1650 EstRitterLR. 185 Faksimile
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die deputirte sich in die stuͤcke nicht eigentlich auf einiges gesetz, privilegium oder resolution, sondern nur auf einen landuͤblichen gebrauch und usance beruffen1698 RevalStR. II 366 Faksimile
- 1721 HessSamml. III 855 Faksimile
- 1730 HambGSamml. X 695 Faksimile
- 1747 SammlBadDurlach III 273 Faksimile
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die stadt- und lands-uͤbliche waͤhrschafft soll ordentlicherweise von einer zeit von zehen jahren verstanden werden1762 BernStR. VII 2 S. 854 Faksimile
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dasienige, was die frau ausser ihrer mitgabe dereinst vom manne erlanget. es wird sonsten auch die fraͤuliche gerechtigkeit, oder landuͤbliche verbesserung genennet1762 Wiesand 1117 Faksimile
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beide theile sowohl, als ihre rechtsfreunde haben sich in ihren reden der landesuͤblichen sprache zu gebrauchen1781 ÖstAGO. § 13
- 1794 PreußALR. I 7 § 206
- 1815 SystSammlSchleswH. II 1 S. 228 Faksimile