Deutsches Rechtswörterbuch (DRW): Landmärsweise/landmär(s)weise

Landmärsweise

, f.

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adv. gebr. in der Wendung in landmärsweise:
vom Hörensagen, gerüchteweise

landmär(s)weise

, adv.

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I gemeinsprachlich: landkundigem Gerücht nach
II rechtlich qualifiziert: in der Art, wie man mit unbegründeten Behauptungen verfährt
  • es sollen auch im dorf drei aitschwören aines ieden jars sein ... und sollen ain iedes jar zu der ersten eehafttäding rüegen, und so man si erwelt oder bestät zu aitschwörn, sollen si der herrschaft anloben an geschwornen ait stat, ain warhait für ain warhait oder lantmärsweise zu rüegen
    1583 Tirol/ÖW. V 764