Leg(e)stadt, f.
Leg(e)stadt, f.
vgl.
Legstadtkasse,
Legestatt
I
Stadt, in der Reichssteuern u. -abgaben (bis zur Verbringung nach Frankfurt am Main zur Disposition des Reichspfennigmeisters) gesammelt u. verwahrt werden; gelegentl. nicht scharf zu trennen von Legstatt
- 1542 Mader,ReichsrMag. III 121
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zahl- oder pfenning-meister ..., welche das erlangte huͤlff-geld iederzeit bey den bestimmten leg-staͤdten erheben1557 Lünig,CJMilit. 282 Faksimile
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in den verordneten leg-staͤdten Franckfurt, Nuͤrnberg, Regenspurg, Augspurg und Leipzig1570 Lünig,CJMilit. 331 Faksimile
- 1594 v.Frauenholz,Heerw. III 2 S. 156
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ein jeder stand 60 simpel monath ... auf 3 termin ... zu contribuiren und in Leipzig als einer verordneten leg-statt bey dem rath daselbst gegen quittung ... zu hinterlegen ... versprochen [hat]1620 Moser,StaatsR. 32 S. 10 Faksimile
- 1624 v.Frauenholz,Heerw. III 2 S. 17
- 1691 Stieler 2113 Faksimile
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legstädte wurden diejenige staͤdte im reich genennt, in welchen die cammerziele aus dem ganzen reich zusammen laufen solten, bis sie vom reichspfenningmeister abgeholt werden konten. dazu wurden schon 1542 die 3 reichsstädte Nuͤrnberg, Augsburg und Frankfurt am Main oder Speier, mit letzterm abwechselnd, ernennt1766 KamLex. 61 Faksimile
- 1785 Krünitz,Enzykl. 33 S. 295 Faksimile
- 1792 Emminghaus,CJGerm. II 519 Faksimile
- 1793 Lang,Steuerverf. 184 Faksimile
- 1801 RepRecht IX 274 Faksimile
- 1804 Gönner,StaatsR. 745 Faksimile
III
in Württemberg gelegene Reichsstadt, in der die württ. Landschaft (II) ihre Urkunden deponiert
- 1603 WürtLTA.² II 329 u. 332