Leibgezeug, n.

Leibesgedinge (I) als Witwenversorgung
  • lipgeczuk mak den vrowen nymant gebrechin, wedir na geborn noch erbe noch nymant, uf den daz gut irstirbit, si en vorwirke is selbir, alzo daz sie obizboume us houwe adir lute von dem gute vortribe, di czu dem gute geborn sint, adir czu welicher weis si ir lipgeczuk us von irre were lesit
    um 1300 NeumarktRb. 134
  • chein [Ehemann] en mach auch czu eigen behalden ir leip gezuk noch ir erbe noch irem tode, dy weyl man daz gezevͤgen mach, daz ez ir czu irem leybe gegeben sey
    1378 SilleinStRB. 83
  • sintdemmale denne daz die frouwen von gnaden haben daz recht, daz man en lipgezuge gibet zu wichbilderecht, so sollit ir wissin, worumme is lipgezucht heist. lipgezucht heist die gnade, die dy keisere durch sunderlichir gunst wille den frouwen gegebin haben zu irem libe nach ires mannes tode, dorumme das sy keines wartende sien
    Ende 14. Jh. GlWeichb. 282 Faksimile
  • leipgedinge adir leipgeczewg
    1428 SchlesLehnsUrk. I 377 Faksimile
  • 1433 LiegnitzUB. 378 Faksimile